Wenn man im Vorfeld an einen Umzug denkt sind es vor allem die logistischen Planungen, die einem das größte Kopfzerbrechen bereiten. Das Verpacken des Hausrats, der Transport der Möbel, die Schlepperei – all das sind die ersten Assoziationen, wenn es um den Stress bei einem Wohnungswechsel geht.
Zwar weniger von physischer Arbeit geprägt, aber ebenso anstrengend sind jedoch die zahlreichen Ummeldungen, die bei einem Wohnungswechsel fällig werden. Ist man erst einmal in der neuen Wohnung eingezogen, möchte man nur noch “ankommen”, ehe plötzlich der ganze Papierkram ins Haus steht. Doch machen sie sich keine Sorgen – mit einer kleinen Checkliste und ein wenig Organisation sind die nötigen Ummeldungen schnell erledigt!
Ummelden: Von der Versicherung bis zum Internetprovider
Als ersten Schritt lohnt es sich einen Nachsendeauftrag an die deutsche Post zu stellen: Selbst wenn sie sich überall fristgerecht umgemeldet haben kann es immer mal wieder vorkommen, dass jemand ihnen versehentlich Post an ihre alte Adresse schickt. Mit dem Nachsendeauftrag finden diese verirrten Sendungen dann doch noch den Weg in ihr neues Zuhause. Wenn man mit seinem alten Stromanbieter zufrieden ist, muss dieser ebenfalls über den Wohnungswechsel informiert werden.
Bei einem Stromanbieterwechsel darf die Kündigung beim alten Anbieter nicht vergessen werden. Auch die bestehenden Versicherungen müssen aktualisiert werden: Oft können die bestehenden Adressdaten beim Versicherer ganz einfach geändert werden, eventuelle Mietobjekt-bezogene Versicherungen müssen jedoch angeglichen werden.
Auch der Internetprovider sollte mit einigem Vorlauf über den anstehenden Umzug informiert werden: Während beim Strom ein schneller Wechsel absolut problemlos möglich ist, muss bei Internet und Telefon eine kleine Vorlaufzeit eingeplant werden. Wenn man sich hier aber schnell genug um alles nötige kümmert muss man auch in der neuen Wohnung nicht lange ohne Zugang ins Internet auskommen.
KFZ & Einwohnermeldeamt nicht vergessen
Was unbedingt beachtet werden muss ist die Ummeldung des eigenen Autos auf den neuen Wohnort. Hier lohnt es sich die nötigen Unterlagen bereits mit einigem Vorlauf zu besorgen, damit im entscheidenden Moment alles reibungslos über die Bühne gehen kann. Je nachdem, ob man innerhalb des gleichen Orts umzieht oder nicht, kostet die Ummeldung des eigenen KFZs 11 bis 30 Euro – bei verpassten Fristen wird es gleich ein wenig teurer!
Das gilt übrigens auch für das Einwohnermeldeamt, welches sich mit der Ummeldung des Wohnsitzes beschäftigt. Dieser Gang sollte nach Möglichkeit als erstes angetreten war, da man sich so einige Umstände von vornherein ersparen kann.

Ach hör mir blos auf mit den Sch*** ummeldungen. Ich bin jetzt seit ca 2 Monaten in meiner neuen Wohnung und ich schlag mich immer noch mit den Mitarbeitern von eon rum.
Also manchmal frag ich mich echt ob die Leute da schon wissen was sie zu tun haben.