Nicht nur für uns selbst ist der Umzug eine ausgesprochen stressige Angelegenheit: Auch unsere Haustiere müssen das Hickhack beim Wohnungswechsel mitmachen und stehen dadurch unter einem enormen Stress. Um seine liebsten Vierbeiner vor der ganzen Hektik gebührend zu schützen, gibt es ein paar Tricks und Kniffe um ihnen den Umzug so angenehm wie möglich zu gestalten.
Mit ein bisschen Vorbereitung kann man als verantwortungsbewusster Halter dafür sorgen, dass der Umzug in dieser Hinsicht keinerlei negative Auswirkungen haben wird. Allerdings gibt es hier nicht unbedingt Patentrezepte: Jeder Tier ist anders und reagiert auf die wechselnde Umgebung vielleicht ganz anders, als man das erwartet. Mit ein paar Kniffen kommt man dem eigenen Haustier aber auf jeden Fall in Teilen entgegen.
Das Tier macht den Unterschied
Katzenbesitzer können sich von vornherein darauf gefasst machen, dass die Umgewöhungszeit ein wenig länger ausfallen wird. Katzen sind ausgesprochen revierbezogene Tiere und orientieren sich weniger an ihrem Halter. Es ist ratsam die Katze für mindestens vier Wochen nicht aus der neuen Wohnung zu lassen, da sie andernfalls versuchen könnte in die alte Wohnung zurückzugelangen. Wenn sie sich hingegen mit dem neuen Wohnort “anfreunden” muss ist garantiert, dass die Wohnung bald als Heimat akzeptiert ist. Hunde gewöhnen sich in der Regel ausgesprochen recht schnell an die neue Umgebung.
Beim Auszug aus der neuen Wohnung bietet es sich an einen separaten Raum für die Tiere auszuräumen und wichtige Gegenstände wie Schlafkorb, Futter- und Wassernapf und dergleichen in diesem Raum unterzubringen. Der Rückzugsraum dient den Tieren als Ruheparadies und lässt sie den Stress um sie herum vergessen. Generell sollte man immer darauf bedacht sein nachsichtig zu sein: Mit den Tieren beim Umzug unnötig streng zu sein verunsichert die Tiere oft noch mehr als nötig. Leckerlis, Streicheleinheiten und gutes Zureden ist probate Mittel um die Tiere zu beruhigen und sie an die veränderten Umstände zu gewöhnen.
Klein- und Nagetiere sollten beim Umzug grundsätzlich mit einem Laken oder ähnlichem abgedeckt werden, um Stress zu vermeiden.
Ummeldungen müssen bei Hunden beachtet werden
Auch formelle Angelegenheiten müssen dringend angegangen werden: Hunde sind meldepflichtig, bei exotischen Tieren muss teilweise sogar eine Haltungserlaubnis beantragt werden. Wer diese verschiedenen Tipps aber beachtet, gestaltet seinen lieben Vierbeinern den Umzug so angenehm wie möglich und kan sich darüber hinaus auch in rechtlicher Hinsicht auf der sicheren Seite wähnen. Die Umgewöhnungsphase fällt auf diese Weise gleich ein wenig kürzer aus.
